Heute wurde das neue Verteilerhaus angeliefert und aufgebaut.
Bereits im Vorfeld hatte die
Firma Wesemann Tiefbau die Baugrube ausgehoben und den Untergrund fachgerecht vorbereitet.
Das Verteilerhaus verfügt über einen Kellerbereich, in dem künftig die Versorgungsleitung einläuft.
Von dort erfolgt die Aufteilung in zwei Abgänge: einen Richtung Hamelspringe und einen weiteren nach Böbber.
Jeder der beiden Leitungsstränge wird mit einem eigenen Zähler ausgestattet.
Gefertigt wurde das Verteilerhaus nach unseren Vorgaben durch die Firma Gräper aus Ahlhorn.
Mit Hilfe eines 60‑Tonnen-Krans der Firma Schwarze aus Garbsen wurden die beiden Bauteile entladen und präzise am vorgesehenen Standort
positioniert.
In den kommenden Wochen wird die noch benötigte technische Ausstattung schrittweise montiert und anschließend in Betrieb genommen.
Dank der intensiven Recherche unseres Verbandsingenieurs Oliver Wesemann ist für das Verteilerhaus kein externer Stromanschluss erforderlich. Die Stromversorgung erfolgt autark über ein Solarpanel in Verbindung mit einer leistungsstarken Speicherbatterie. Unterstützt wurden wir hierbei von einer spezialisierten Fachfirma für Insellösungen.
Zusätzlich wird das Verteilerhaus als Repeater für die Funkverbindung zwischen dem Hochbehälter Hamelspringe und dem Pumpenhaus in Bakede genutzt.
Der stetig wachsende Baumbestand unterhalb des Mattenbergs führt immer wieder zu Beeinträchtigungen der Funkstrecke und damit zu Störungsalarmen. Durch den neuen Standort soll die Übertragungsstabilität deutlich verbessert werden.